Mit der Atomkraft haben ich nicht das Geringste am Hut, da wir damit x-Generationen mit Endabfällen belasten. Bedenklich finde ich aber auch die Entwicklung bei der Wasserkraft. Zahlreiche Fliessgewässer werden hier unter dem Deckmantel von Ökostrom mutwillig für teils sehr wenige Kilowattstunden zerstört. Verordnungen über Restwassermengen werden vielfach nicht im Geringsten eingehalten und ein teils massiver Sunk- und Schwallbetrieb zerstört Fliessgewässer in schönster Landschaft.

 

In gewissen Fällen erwarte ich von mir,  von anderen Fischern, aber auch allen Naturliebhabern und Umweltverbänden, dass wir uns gegen diese geradezu mutwillige Zerstörung zur Wehr setzen. Ein Paradbeispiel ist für mich der Doubs, wohl bis vor einigen Jahren einer der fischreichsten und schönsten Gewässer in der Schweiz.

Das langsame Sterben des Doubs

Wer gute Nerven hat, soll sich doch dieses Video in voller Länge zu Gemüt führen. Was Sunk und Schwallbetrieb wirklich bedeutet wird hier sehr anschaulich vorgeführt. Dazu kommen in diesem Fall noch gewisse Einleitungen und ëin paar schwarze Schafe unter den Bauern, die diesem einst einigartige  Fluss den Rest geben.

 

Seit einiger Zeit gibt es eine Facebook-Gruppe die sich für die Rettung des Doubs (Rettet den Doubs) einsetzt, dazu Umweltverbände wie Pro Natura und WWF sowie diverse weitere Kreise aus der Fischerei wie auch das Magazin Petri-Heil.

 

Im vergangenen Frühjahr fand am Doubs eine Demonstration mit rund 1000 Teilnehmern aus Frankreich und der Schweiz statt.

 

Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir mit diesem Widerstand und Protest, zur Rettung dieses Gewässers beitragen können.